Vergleich summieren Digital/Analog und die Audioengine...

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JP_
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Re: Vergleich summieren Digital/Analog und die Audioengine...

Beitrag von JP_ » 26 Apr 2018 - 9:01

alexander hat geschrieben:
25 Apr 2018 - 21:15
Stephan S hat geschrieben:
25 Apr 2018 - 11:18
Habe grad noch mal wegen des Verkaufs meinen Urs von 2007 mit den neuen Logic Sachen verglichen, nicht nur dass die wesentlich schmieriger daher kommen, sie brauchen auch locker das zehnfache an CPU.
Für garnix.
"schmierig" ist jetzt nicht besonders gut fassbar, aber irgendwas in der richtung ist ja üblicherweise der sinn von analogsimulationen, oder? transienten auf charmante art breittreten und so.

wenn du es resch und knackig haben willst, bist du u.u. digital ohnedies besser beraten.
Das stimmt so mEn überhaupt nicht. "Schmierig" verbinde ich einfach mit schlechter Technik, egal ob "falsch-digital" oder "echt-analog". Gute analoge Technik kann sehr wohl und auch viel fresher und knackiger klingen als vieles digitale. Die Gleichung: Analog=abgehangener Vintagesound und Transientenkiller kommt vor allem daher, daß viele nur diese Digi-Sims als Referenz haben, oder billige Analogtechnik einsetzen, oder ihre Bandmaschine nicht einwandfrei kalibriert haben...
Ich bekomme sehr viele ITB-Mixe rein und sehr oft ist es mein Job genau die fresher, knackiger, aufgeräumter klingen zu lassen. Und guess what, ohne echte analoge Geräte komm ich da meist nicht weit (ohne ein bisschen Digital-Technik aber auch nicht...). Und je mehr diese seltsamen "Analog-Sims" benutzt wurden im Mix, desto schwieriger ist es mein klangliches Ziel zu erreichen. Ich lass mir ziemlich regelmäßig unterschiedliche Mix-Versionen kommen, mit max. Processing und mit minimalem. Ich hab mich im Direktvergleich noch nie (!) für die erstere Version entschieden (und nein, meine Kunden sind nicht alles Looser, die mit ihrer Technik nur nicht umzugehen wissen). Und mit der Meinung bin ich beileibe auch nicht allein unter Kollegen...
Es geht mir auch gar nicht um Analog gg Digital, beides hat seine Stärken und Schwächen. Man muss seine Werkzeuge halt zielgerichtet einzusetzen wissen. Und deshalb nochmal: Analog-Sims sind zu oft einfach totaler Murks, und ohne steht man oft besser da. Digital kann viele tolle Sachen, aber das nun nicht...
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Stephan S
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Re: Vergleich summieren Digital/Analog und die Audioengine...

Beitrag von Stephan S » 26 Apr 2018 - 13:21

Jetzt muss man der Fairness halber aber sagen dass Overprocessing auch prima ohne Vintage PlugIns geht.
Ansonsten kann ich Jan nur zustimmen, ich habe auch schon diverse übereifrige Projekte bekommen (mach' ma dasset "pro" klingt) wo einfach nur 90% der eingeklinkten Verschlimmbesserer wieder rausgenommen werden mussten.
Deswegen entlockt es mir auch ein Schmunzeln wenn (Audio) Leute jetzt einem iMac Pro (was für ein Wortwitz) hinterher lechzen.

Oh je, was diskutier' ich eigentlich schon wieder über den Shice...
‹(•¿•)›
Geheimagent
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Re: Vergleich summieren Digital/Analog und die Audioengine...

Beitrag von Geheimagent » 26 Apr 2018 - 14:37

Stephan S hat geschrieben:
26 Apr 2018 - 7:01
Nein. Du hast meine Frage nicht beantwortet.
Ich hatte das Gefühl in Deiner berechtigten Anmerkung, dass ich mich mit Rauschen etwas unklar ausgedrückt habe, deswegen hatte ich das noch mal verdeutlicht, was ich meinte.
Stephan S hat geschrieben:
26 Apr 2018 - 7:01
Alex: Stimmt. Was ich mit dem Begriff "Schmierig" sagen will ist, dass das, was wir von analogen Geräten als angenehm empfinden, bei den Sims zu stark betont wird, heraus kommt eine Art Karikatur.
Der Effekt ist dann wie bei Gras, das nur für den Rausch gezüchtet, bzw. genmanipuliert wird: Es hat nichts mehr mit dem natürlichen Empfinden zu tun und macht bekloppt (im Sinne von: Es schränkt das Urteilsvermögen hinsichtlich der verwendeten Mittel immer mehr ein). Ein ähnliches Phänomen gabs zu analoochzeiten mal mit Ecxitern.
Das vorherige ist schwer fassbar. Das mit Grass und den Excitern ist verständlicher, wenn die Dinger die ganze Zeit laufen, dann dreht man immer mehr rein, und erst mit einer langen Pause, oder jemand anderes kommt merkt, dass das viel zu viel ist.
Stephan S hat geschrieben:
26 Apr 2018 - 13:21
Jetzt muss man der Fairness halber aber sagen dass Overprocessing auch prima ohne Vintage PlugIns geht.
klar. Eigentlich wollte ich mit dem Hinweis der SSL-Geschichten, auch zum Ausdruck bringen, wo bei einem Vintage-Plugin die Schwachpunkte sind, und mir nur die genannten Produkte bekannt sind, wo man mehrere Kanäle simuliert. Bei der Brainworxgeschichte konnte ich sogar bestimmte Kanäle im Blindtest besstimmen.
Hinzukommt jedoch, dass analoge Geräte auch im Laufe des Betriebszustandes ihren Sound verändern, mir sind da allerdings nur zwei Geräte aus dem Stehgreif bekannt, der Fairchild und der Prophet 5 (eine der beiden frühen Versionen), bei denen das hörbar ist.
Und natürlich gibt es vermutlich sogar zwischenzeitlich mehr Alben die nur Digital zustande gekommen sind. Das ist doch kein Dafür oder dagegensprechen von einer Technik.
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Stephan S
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Re: Vergleich summieren Digital/Analog und die Audioengine...

Beitrag von Stephan S » 26 Apr 2018 - 15:13

...dann dreht man immer mehr rein...
Jetzt wird mir erst klar wie genial mein Vergleich war (uiuiui) :lol:
‹(•¿•)›
Geheimagent
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Re: Vergleich summieren Digital/Analog und die Audioengine...

Beitrag von Geheimagent » 26 Apr 2018 - 18:16

Stephan S hat geschrieben:
26 Apr 2018 - 15:13
...dann dreht man immer mehr rein...
Jetzt wird mir erst klar wie genial mein Vergleich war (uiuiui) :lol:
Joo. (clap) Beim Grass geht mehr als die 12 :mrgreen:
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alexander
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Re: Vergleich summieren Digital/Analog und die Audioengine...

Beitrag von alexander » 26 Apr 2018 - 18:43

Stephan S hat geschrieben:
26 Apr 2018 - 7:01
Der Effekt ist dann wie bei Gras, das nur für den Rausch gezüchtet, bzw. genmanipuliert wird: Es hat nichts mehr mit dem natürlichen Empfinden zu tun und macht bekloppt (im Sinne von: Es schränkt das Urteilsvermögen hinsichtlich der verwendeten Mittel immer mehr ein). Ein ähnliches Phänomen gabs zu analoochzeiten mal mit Ecxitern.
Ich glaube ich verstehe was du meinst. XD.

Ich hab mal eine Nummer gemischt, das erste Mal mit diesem NLS Ding. Das war dann alles recht heftig angezerrt. Nicht als Verzerrung hörbar, aber irgendwie komisch. Also ich hab einfach zuviel davon genommen. Aber ich nehme den NLS Sound nicht als Karikatur wahr um ehrlich zu sein. Das Ding ist so subtil einstellbar, dass man mit etwas Erfahrung sicher wunderbare "Anfettungen" zaubern kann. Auf Einzelsignalen jedenfalls großartig, die Frage ist dann halt ob es wirklich auf jeden Kanal im Mix muss. Ich meine mal grundsätzlich: Eher nicht. Vielleicht hab ich ja ein paar Signale, von denen ich will, dass sie einen "digitalen" Scheitel ziehen und ordentlich scharf und knackig bleiben. Da tut man das Zeug halt nicht drauf. Oder nur in so homöopathischen Dosen, dass die Signale halt nicht rausfallen aus dem Mix.

Ich gestehe, dass ich NLS noch nicht sehr eingehend erkundet habe und mir einmal eine blutige Nase geholt habe. Aber trotzdem denke ich, dass das Plugin Potenzial hat.
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Re: Vergleich summieren Digital/Analog und die Audioengine...

Beitrag von Geheimagent » 27 Apr 2018 - 10:24

alexander hat geschrieben:
26 Apr 2018 - 18:43
Stephan S hat geschrieben:
26 Apr 2018 - 7:01
Der Effekt ist dann wie bei Gras, das nur für den Rausch gezüchtet, bzw. genmanipuliert wird: Es hat nichts mehr mit dem natürlichen Empfinden zu tun und macht bekloppt (im Sinne von: Es schränkt das Urteilsvermögen hinsichtlich der verwendeten Mittel immer mehr ein). Ein ähnliches Phänomen gabs zu analoochzeiten mal mit Ecxitern.
Ich glaube ich verstehe was du meinst. XD.

Ich hab mal eine Nummer gemischt, das erste Mal mit diesem NLS Ding. Das war dann alles recht heftig angezerrt. Nicht als Verzerrung hörbar, aber irgendwie komisch. Also ich hab einfach zuviel davon genommen. Aber ich nehme den NLS Sound nicht als Karikatur wahr um ehrlich zu sein. Das Ding ist so subtil einstellbar, dass man mit etwas Erfahrung sicher wunderbare "Anfettungen" zaubern kann. Auf Einzelsignalen jedenfalls großartig, die Frage ist dann halt ob es wirklich auf jeden Kanal im Mix muss. Ich meine mal grundsätzlich: Eher nicht. Vielleicht hab ich ja ein paar Signale, von denen ich will, dass sie einen "digitalen" Scheitel ziehen und ordentlich scharf und knackig bleiben. Da tut man das Zeug halt nicht drauf. Oder nur in so homöopathischen Dosen, dass die Signale halt nicht rausfallen aus dem Mix.

Ich gestehe, dass ich NLS noch nicht sehr eingehend erkundet habe und mir einmal eine blutige Nase geholt habe. Aber trotzdem denke ich, dass das Plugin Potenzial hat.
Ein Aha Effekt setzt erst ein, wenn man mehrere Kanäle damit versorgt, wenn Du Kanäle außen vor lässt ist das durchaus legitim. Du hörst eher in der Summe einen Unterschied, als bei jedem einzelnen Kanal, und wenn Du soviel drehst dass Du es beim einzelnen Kanal hörst ist es meines Erachten schon zu viel. (kann aber auch künstlerische Freiheit sein). Ein ähnliches Prinzip, dass man einen Unterschied in der Summe hören soll, soll mit Neutrino funktionieren, da bin ich aber in der Hinsicht nich auf einen grünen Zweig gekommen.
Leider stehen sich die Lager der digitalen und analogen Welt feindlich gegenüber, dass es aber dann so weit geht, dass jemand wegen der Nutzung von Waves NLS eins auf die Nase bekommt geht dann doch eine Nummer zu weit.
Nicht jedes Plugin ist Gold wert dass man grundsätzlich aber sagt das sei alles sch... ob nun Vintage oder nicht halte ich genauso zweifelhaft wie umgekehrt.
Ich bin Gitarrist, es gibt eine Menge geiler Ampsimulationen, die richtig geil sind, doppel man aber und vergleicht man das mit zwei mal Amp aufgenommen, dann klingt ersteres komisch, was man durchaus schon ohne Ampvergleich hört. Das geht ungefähr auf das Gleiche zurück, wie das diemeisten Pultsimulationen nur einen Kanal simulieren.
Auf der anderen Seite hat die Digitale Ebene einfach viele Vorteile, und wenn jemand damit eine gute Mischung fährt ist das genauso lobenswert, wie mit analogem Equipment.
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alexander
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Re: Vergleich summieren Digital/Analog und die Audioengine...

Beitrag von alexander » 27 Apr 2018 - 19:49

Geheimagent hat geschrieben:
27 Apr 2018 - 10:24
Ein Aha Effekt setzt erst ein, wenn man mehrere Kanäle damit versorgt, wenn Du Kanäle außen vor lässt ist das durchaus legitim.
das wird der schlüssel sein: den solo button (den man ja ohnedies eher sparsam wenn überhaupt einsetzen sollte) einfach ganz außen vor lassen.
Mac Mini 3,2GHz i7/32GB/10.14, Logic Pro X, RD-150, AN1x, RME Fireface 802, Apogee AD-16X, Sebatron VMP4000, Millennia HV-3D/8, Focusrite ISA One, Yamaha NS-10m, Genelec 1031a, JBL-5.1-Abhöre, Charter Oak SA538B, TLM103, C414
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Re: Vergleich summieren Digital/Analog und die Audioengine...

Beitrag von spocintosh » 29 Apr 2018 - 16:19

:mrgreen:
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Re: Vergleich summieren Digital/Analog und die Audioengine...

Beitrag von Heiner » 30 Apr 2018 - 14:56

alexander hat geschrieben:
27 Apr 2018 - 19:49
Geheimagent hat geschrieben:
27 Apr 2018 - 10:24
Ein Aha Effekt setzt erst ein, wenn man mehrere Kanäle damit versorgt, wenn Du Kanäle außen vor lässt ist das durchaus legitim.
das wird der schlüssel sein: den solo button (den man ja ohnedies eher sparsam wenn überhaupt einsetzen sollte) einfach ganz außen vor lassen.
Das ist abhängig vom Einsatz der Effekte, wie Geheimagent doch oben schrieb. Informier dich mal über die absoluten Grundlagen:

http://www.dafx14.fau.de/papers/dafx14_ ... ammabl.pdf
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Re: Vergleich summieren Digital/Analog und die Audioengine...

Beitrag von Geheimagent » 30 Apr 2018 - 15:38

Heiner hat geschrieben:
30 Apr 2018 - 14:56
alexander hat geschrieben:
27 Apr 2018 - 19:49
Geheimagent hat geschrieben:
27 Apr 2018 - 10:24
Ein Aha Effekt setzt erst ein, wenn man mehrere Kanäle damit versorgt, wenn Du Kanäle außen vor lässt ist das durchaus legitim.
das wird der schlüssel sein: den solo button (den man ja ohnedies eher sparsam wenn überhaupt einsetzen sollte) einfach ganz außen vor lassen.
Das ist abhängig vom Einsatz der Effekte, wie Geheimagent doch oben schrieb. Informier dich mal über die absoluten Grundlagen:

http://www.dafx14.fau.de/papers/dafx14_ ... ammabl.pdf
Nun es gibt Songs, die fangen erst richtig durch die Solo/Mutetaste an zu leben. Bestes Beispiel "Forever Young" von Alphaville. Das Ding war ganz anders geplant.
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Re: Vergleich summieren Digital/Analog und die Audioengine...

Beitrag von BaBa » 30 Apr 2018 - 16:19

na - jetzt wird es technisch, Verzeihung wegen OT

Stimmt schon, die FPGAs prozessieren schneller im Vergleich zu den SHARCs.

Kommt auch drauf an, was man rein tut.

Aber das ist schon nen büschen älter, wie das Paper.
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Re: Vergleich summieren Digital/Analog und die Audioengine...

Beitrag von alexander » 30 Apr 2018 - 22:10

Geheimagent hat geschrieben:
30 Apr 2018 - 15:38
Nun es gibt Songs, die fangen erst richtig durch die Solo/Mutetaste an zu leben. Bestes Beispiel "Forever Young" von Alphaville. Das Ding war ganz anders geplant.
ja schon klar. ich meinte da eher die solo-taste als tool zum abhören. also wo du im einzelsound versinkst, den zu tode editierst bis er urgeil ist und dabei leider auf den kontext vergessen hast. also alles nochmal von vorne.

als kreatives tool sind mute-taster natürlich super, keine frage. ich gestehe aber, dass ich idr. die region-würschtel am bildschirm rumschiebe, anstatt rumzumuten, ich mag diesen visuellen approach. also: anhören, würschtel der idee entsprechend schieben, nochmal hören obs passt. und weiter im text :)
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Re: Vergleich summieren Digital/Analog und die Audioengine...

Beitrag von Stephan S » 01 Mai 2018 - 1:30

Die reinste Zumutung.
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Re: Vergleich summieren Digital/Analog und die Audioengine...

Beitrag von Geheimagent » 01 Mai 2018 - 4:24

alexander hat geschrieben:
30 Apr 2018 - 22:10
Geheimagent hat geschrieben:
30 Apr 2018 - 15:38
Nun es gibt Songs, die fangen erst richtig durch die Solo/Mutetaste an zu leben. Bestes Beispiel "Forever Young" von Alphaville. Das Ding war ganz anders geplant.
ja schon klar. ich meinte da eher die solo-taste als tool zum abhören. also wo du im einzelsound versinkst, den zu tode editierst bis er urgeil ist und dabei leider auf den kontext vergessen hast. also alles nochmal von vorne.

als kreatives tool sind mute-taster natürlich super, keine frage. ich gestehe aber, dass ich idr. die region-würschtel am bildschirm rumschiebe, anstatt rumzumuten, ich mag diesen visuellen approach. also: anhören, würschtel der idee entsprechend schieben, nochmal hören obs passt. und weiter im text :)
Es war als Statement zu Heiners Aussage gedacht. Du hast natürlich recht,in Deinem Fall wäre das wie Stefan so treffend ausdrückt eine Zumutung. Im Bezug auf "Forever Yound" wurde alles bis auf Stimme, Hall und Flächen stumm geschaltet, um den Künstlern zu beweisen, dass das eine Ballade ist.
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