schneiden von files

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geminy
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schneiden von files

Beitrag von geminy » 30 Mär 2003 - 10:09

hi,

ich bekomme evt. einen auftrag für ein komplettes mailboxsystem.
es handelt sich um mehr als 400 einzelne files (ansagen) mit festen nummern - dh. die nummern der dateien sind vorgegeben und beginnen mit 000, 001, 002 bis schließlich 420.
wie würdet ihr die aufnahme machen ? einzelne takes = viel gefriggel und die sprecherin muss stundenlang im studio bleiben .
oder sprecherin durchsabbeln lassen und dann schneiden ?
wie benenne ich dann aber die einzelnen takes in 000, 001 etc. ?
wie schaffe ich dann ordnung und übersicht in den 420 files ?

macht doch mal vorschläge...
Casanovas347

Beitrag von Casanovas347 » 30 Mär 2003 - 12:45

Sprecherin durchsabbeln lassen (oder was auch immer... :lol: )....danach schneiden....Im Audio Editor kannst Du "Auswahl sichern" ohne die original Datei zu beschädigen...(mein Tipp: Original-Datei vor dem schneiden dublizieren und separat auf CD backupen... :lol: was für ein Wort...)
Diese Auswahl nummerierst Du fortlaufend (also von 000, 001 etc. ), die Schnippsel kommen in einen Projekt Ordner....ich nehme mal an, die Sprecherin hat ein Text-Chart, in welchem Du die Abschnitte nummerieren kannst....so hast Du die Übersicht.

Achja...für mein Pseudo-Irak-Schnippsel-Ding habe ich im Moment 1124 Einzelsamples....ufff! :D
Den Überblick zu halten ist manchmal ganz schön schwierig... :wink:

Lieber Gruss an die Wasserkante
Paco
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Beitrag von Tim » 30 Mär 2003 - 14:18

Das schreit nach Samplitude !!!

Wenn genug bei hängen bleibt kannst Du es Dir ja anschaffen.
Ich würde die Schnippselarbeit nicht in Logic machen !
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geminy
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Beitrag von geminy » 30 Mär 2003 - 14:48

okidoki jungs.
ich habe aber wavelab und samplitude ist wohl das gleiche in grün...
ich mach das so wie paco das machen würde...

ein take - alles schnibbeln in wavelab - und die dateien in die überordner packen...
gibt es da einen trick der mir das ewige "speichern unter"... spart ?
kann man nicht mit der stapelverarbeitung unter wavelab evtl. die dateinamen immer gleich fortlaufend von 000 bis 420 automatisieren ?

uff, das wird die meiste zeit kosten...
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Beitrag von TWC » 30 Mär 2003 - 15:53

Mach dir da mal keinen Kopp.
Hier der Geheimtipp.
Da gibts nen Freeware Prog. namens: RENAME FILES VERSION 3.0
(Obs Version 3.0 noch ist keine ahnung,ist schon nen tacken länger her)
Nutze ich auch für solche Sachen,um mehrere Sachen gleichzeitig umbenennen.
Voll simpel.....Du startest das Programm,gibst den Pfad an (suchst den Ordner)wo die Samples/Bilder etc...drin sind und drückst auf start.
Das dauert je nach menge der umzubennen Sachen 20 sek. bis 1 min.
Von 0-999 Dateien geht das(Also passt ja :wink: ).Du kannst selber den Dateinamen bestimmen ,oder lässt es einfach so,dann macht er 001,002,003,004.....soviel wie in dem Ordner sind.
Also kostet dich max. 1 minute Zeit !!!!!!!!!!!!!!! :wink:



Warte habs gerade gefunden...

Version 3.1

....Mehrere Dateien in einem Verzeichnis umbenennen, in Sekunden. gemessene Geschwindigkeit 2300 Dateien in 30 Sekunden.


http://www.registry-world.de
Freeware!..Bitte schön :wink:
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Beitrag von Robse » 31 Mär 2003 - 9:49

Scheiden mit Strip Silence! Also am besten einfach alles in ein File Aufnehmen und mit Strip Silence schneiden! Dann wie Paco gesagt hat "Auswahl sichern unter" und schon durch nummerieren.

Grüsse
Robse
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Beitrag von geminy » 31 Mär 2003 - 10:34

danke freunde....jetzt heißt es noch den auftag sichern !
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Beitrag von rackerlui » 01 Apr 2003 - 13:24

hi,

wave lab ist völlig ok. bei der form des audio editings geht des destructiv edit wesentlich schneller.

speichern unter funktioniert mit "shift & s" bei "untitled" files geht auch "strg & s" (speichern). da die einzelnen files eh erst geschnitten werden müssen, müssen sie auch benannt werden. daher erübrigt sich die sache mit "rename it".
zur aufnahme,

am besten mit pro tools 24 in 24 bit aufnehmen.
durchlaufen lassen und die zeit notieren, wo die takes (prompts) die akzeptabel waren beginnen.
die sprecherin soll die einzelnen promptnummern mitsprechen, so ist die orientierung besser im nachhinein, wenn alles geschnitten wird.
vorm schneiden etwas kompressor und auf 16 bit dithern.
referenz pegel -6dB.

welches format ist vom kunden gewünscht ?
gruß racker
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Beitrag von Tim » 01 Apr 2003 - 14:27

Ich glaube nicht das bei dem Job soviel hängenbleit das sich Geminy ein Protools von kaufen kann...
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Beitrag von Audiomiditweaker » 01 Apr 2003 - 14:27

rackerlui hat geschrieben: am besten mit pro tools 24 in 24 bit aufnehmen.
Super Racker, es haben ja alle Pro Tools hier.... :wink: :mrgreen: (Logicforum?)
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Beitrag von rackerlui » 01 Apr 2003 - 14:31

wieso, bei geminy steht doch unten pro tools...sorry, verguckt
abgesehen davon, daß logic komplett ungeeignet für diese art von audio edit ist. dauert viel zu lange.
gruß
racker

P.S. pro tools LE geht auch ;)

logic forum...., ja wär ich nie drauf gekommen....
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Beitrag von Audiomiditweaker » 01 Apr 2003 - 14:37

Ah ok.... gut wenn man halt nur Logic hat....ist ja trotzdem Möglich, oder?
am besten mit pro tools 24 in 24 bit aufnehmen.
durchlaufen lassen und die zeit notieren, wo die takes (prompts) die akzeptabel waren beginnen.
die sprecherin soll die einzelnen promptnummern mitsprechen, so ist die orientierung besser im nachhinein, wenn alles geschnitten wird.
vorm schneiden etwas kompressor und auf 16 bit dithern.
referenz pegel -6dB.
Geht ja alles auch mit Logic. Oder wo wäre denn zB. ProTools vorteilhafter?
AMT
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Beitrag von Hendrik » 01 Apr 2003 - 16:16

Marquee Tool und Backspace zum löschen und dann Bennen nach Namen plus Nummer (Logic führt die Nummer fortlaufend fort) und dann "Convert regions to individual audiofiles". Fertig....

Ach ja, am besten mit nem Neve 88R und einem Brauner aufnehmen und den Weiß DS1-MK2 zum comprimieren...:-)
Lieben Gruß

Hendrik
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Beitrag von rackerlui » 01 Apr 2003 - 16:57

na klar ist pro tools da vorteilhafter.

mensch jungs.

logic ist ein sequenzer mit HD anbindung, wo pro tools ein HD recorder mit sequenzer anbindung ist.
pro tools hat etliche möglichkeiten mehr als logic in petto, was die audio bearbeitung angeht. vor allem geht es schneller und die sache ist eher auf den punkt. alleine das meter ist bei pro tools korrekt, bei logic nicht .

ich mache die sprachansagetexte beruflich und kann sagen, daß logic da leider nicht taugt. wenn man nicht anderes hat geht es zwar, aber der zeitaufwand steht in keinem verhältnis. besonders nicht bei über 400 prompts.

meine samples habe ich auch mit pro tools aufgenommen, dort geschnitten, dann in wavelab fein geschnitten und ordnerstruktur angelegt und nur das processing in logic gemacht.

na ja, wenn´s nach dem lieben wolle geht, dann ist ja tlm 103 mkh 40 und mkh 70 nur plastikkrams und nos, wie ortf stereo klingt auch nach plastik, dann kann man auch ruhig logic nehmen.

besten gruß
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Beitrag von Tim » 01 Apr 2003 - 17:18

rackerlui hat geschrieben: meine samples habe ich auch mit pro tools aufgenommen, dort geschnitten, dann in wavelab fein geschnitten und ordnerstruktur angelegt und nur das processing in logic gemacht.
Das ist genau der Punkt der mich an Logic und ProTools stört, das "Fein schneiden".
Ich komme da mit Wavelap oder Samplitude einfach schneller ans Ziel wenn es darum geht Samples genau zu schneiden.
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