Mastering für Vinyl, was beachten?

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soulboy
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Beitrag von soulboy » 18 Nov 2006 - 2:30

wenn das bis jetzt soo ganz gut geklappt hat......dann hast du eben ein goldenes händchen

wenn du dir aber trotzdem noch ein wenig theorie aneignen möchtest:
http://www.vinylrecorder.com - sehr interessante seite!
sonst wünsche ich dir weiterhin (ton)arm- und nadelbruch -oder so ähnlich ;-)
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Beitrag von Djordji » 18 Nov 2006 - 8:30

Unter theorie findet man hier konkrete Tips

http://www.drdub.com/
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Rotten
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Beitrag von Rotten » 18 Nov 2006 - 17:37

soulboy hat geschrieben:wenn das bis jetzt soo ganz gut geklappt hat......dann hast du eben ein goldenes händchen

...nenee, ich denke das fällt eher unter:

mit den Dummen ist Gott, mit den Saudummen der ganz Himmel!

Wie gesagt, bisher habe ich einfachgemacht und eben darüber nciht nachgedacht, bis letztens dann konkret die Anfrage kam direkt für Vinyl zu mastern!

Trotzdem danke für den Link!! Ich blättere mal durch!
Zuletzt geändert von Rotten am 18 Nov 2006 - 19:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mastering für Vinyl, was beachten?

Beitrag von GoaSkin » 31 Dez 2016 - 1:31

Da ich gerade dabei bin, meinen eigenen Kram auf Vinyl pressen lassen zu wollen, hole ich den alten Thread mal wieder raus.

Ich kann nur sagen, dass es garkeinen Königsweg gibt, wie man das Material am besten für Vinyl mastern soll. Man muss sich beim Presswerk darüber informieren, wie das Material am sinnvollsten gestaltet sein muss.

Man kann die Maschine, die den Masterschnitt macht, nicht mit einem CD-Brenner vergleichen. Ein gesondertes Mastering macht man letztendlich nicht für die Tatsache, dass man irgendwie Vinyl statt CDs aufnehmen lässt, sondern speziell für das Equipment, dass das Presswerk für den Mastercut parat hat. Manche Presswerke möchten sogar, dass man die Output-Spur weder normalisiert, noch einen Kompressor darauf anwendet.und das lieber selbst in ihren Geräten entsprechend parametrieren. Dies ist insofern verständlich, da ungeeignetes Audio-Material sich nicht nur nach der Pressung schlecht anhört, sondern für Verschließ sorgt.

Aus diesem Grunde sollte man sich ein Presswerk nicht nur nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis und dem allgemeinen Ruf aussuchen, sondern auch danach, ob es mit der Musik, die man selbst macht, grob etwas anfangen kann. Kann sich der Mitarbeiter im Presswerk nicht so recht vorstellen, wie sich die Musik eigentlich anhören soll, werden die Parameter an der Maschine am Ende aus diesem Grunde nicht ideal eingestellt.

Alles halb so wild. Es geht nicht alles schief, weil man tausend Sachen beachten muss. Und was auf jedenfall gilt: Je kürzer die Spielzeiten, desto geringer die Anforderungen an das Audio-Material.
Logic Studio 10; NI Komplete 10; Soniccouture: Glassworks 2, Balinese Gamelan; Focusrite Scarlett 18i20; Novation Impulse 61; iConnectMidi4+; Synths: Korg Microkorg, Access Virus A, Ensoniq SQ-R, Roland GR-55
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Re: Mastering für Vinyl, was beachten?

Beitrag von JP_ » 31 Dez 2016 - 10:10

Mmmh, ja, ne, sorry... 8O
Ich mastere regelmässig für Vinyl-Veröffentlichungen und schneide auch selber, das nur vorweg.
Eine typische Vinyl-Produktion setzt sich aus drei Arbeitsschritten zusammen:
- dem (Pre-)Mastering, also der klanglichenund technischen Anpassung an die folgenden Prozesse
- dem Mastering, also dem Schnitt der Lackfolie
- und der anschliessenden Anfertigung der Pressmatrixen samt Vervielfältigung.
Oftmals finden diese Prozesse an drei unterschiedlichen Standorten statt, weil jeder dieser Prozesse Erfahrung und Fachwissen voraussetzt.
Manche Masteringhäuser schneiden aber auch und manche Presswerke ebenso. Die meisten Master, die mein Studio verlassengehen aber zu einem reinen Schnitt-Spezialisten. Aus gutem Grund.
Die meisten Presswerke sind zumeist nicht optimal besetzt in dieser Diziplin, weder personell noch technisch. Da gibts wirklich harsträubende Geschichten. Aber gerade der Schnitt entscheidet schlussendlich über die Qualität des fertigen Produkts, da sollte definitiv nicht gespart werden.
Die Aufgabe des Schnitts ist es das Pre-Master so vorlagengetreu wie möglich in die Rille zu bringen. Die einzig sinnvollen technischen Anpasungen sind daher fast immer im Zusammenhang mit der Auslotung von Pegel und Spielzeit zu sehen. Ansonsten ist das ein sog flatcut. Ich bekomme regelmässig Masteringanfragen von Kunden, deren Musik vom Schnitttechniker als unzureichend abgelehnt wurde.

Auf jeden Fall sollte man die Finger von sog Brokern lassen, die nur Aufträge nach gerade freien Kontingenten in verschiedene Presswerke deligieren.
Eine Vinylproduktion ist ganz klar Vertrauenssache, über alle nötigen Stationen hinweg. Mit einem reinen Vervielfältigungprozess, wie bei der CD hat das nur ganz am Rand zu tun.

Das schlimmste was einem passieren kann, ist es eine mangelhaft klingende Testpressung in den Händen zu halten und nicht zu wissen, warum die nun so beschissen klingt wie sie klingt und wer dafür verantwortlich war... Man selbst, weil man ein mangelhaftes premaster angeliefert hat, der Schnitttechniker, der mit einer schlecht gewarteten Maschine geschnitten hat oder Galvanik und Pressung, die nicht sorgfältig gearbeitet hat? Für eine Laien quasi nicht nachzuvollziehen... Und dann...? Deswegen gibt man möglichst alle nötigen Zwischenschritte an Fachleute raus und kontrolliert jeden einzelnen davon gegen.

Ich sag meinen Kunden immer; CDs fressen im Zweifel auch Datenmüll, aber Vinyl ist einfach ein sensibles Medium, bei dem das Endergebnis je Originalgetreuer reproduziert werden kann, je optimaler das Ausgangsprodukt schon aufbereitet ist.
Ich bekomme hier sehr viele "Homeproduktionen" zum Schnitt rein, die nie ein fachgerechtes Mastering gesehen haben und es ist oft wirklich zum Haareraufen... Bei mir geht es aber oft nur um Einzelstücke oder Kleinstauflagen, wer aber bei einer kostspieligen Produktion hier knauserig oder egoismus gesteuert ist, muss wahrscheinlich erstmal auf die Nase fallen...

PS: die ganzen Pseudo-Weissheiten zum Thema Vinylmastering wie zB lowcut hier und hicut da, haben nichts im Mastering verloren. Das macht der Cutter, und nur der. Was ich manchmal selbst von erfahrenen Masteringleuten als Master für Vinyl geliefert bekomme, ist wirklich traurig und zeigt wie wenig Ahnung zu dem Thema, auch in Profikreisen, eigentlich herrscht.
Merke: wer keine regelmässige Erfahrung an einer Schneidmaschine gesammelt hat, ist auch nicht in der Lage hochwertige premaster für Vinyl anzufertigen. Eigentlich auch logisch...
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Re: Mastering für Vinyl, was beachten?

Beitrag von Stephan S » 31 Dez 2016 - 10:23

Hut ab Jan, dass du dich in so einer Expertenrunde noch traust, was zu sagen (mosh)
Haareraufen ist sehr höflich ausgedrückt.

@alle: Gebt das Zeug einem Fachmenschen und gut is- was ist bloß so schwer daran? Ego? Geld? Angst, den Kunden zu verlieren?
Warum nicht einfach mal das Beste für alle wollen? Mal ganz abgesehen von dem einfachen Fakt, dass alles andere eigentlich Kundenverarsche ist- Punk hin oder her.

Schönet neuet trotzdem...
‹(•¿•)›
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Re: Mastering für Vinyl, was beachten?

Beitrag von JP_ » 31 Dez 2016 - 10:29

:lol:

Guten Rutsch!

PS: sehe gerade dass der Thread 10 Jahre alt ist und eigentlich komplett mit völlig unhaltbaren Mutmassungen gefüllt ist. Ich glaube am besten wäre es ihn zum Schutz aller zukünftig Interessierten einfach komplett zu löschen... :mrgreen:
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Re: Mastering für Vinyl, was beachten?

Beitrag von Rolle » 31 Dez 2016 - 15:39

und:

Vynil - es heißt Vynil.

auch von mir einen guten Rutsch :)
es ist ein einfach ist das
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Re: Mastering für Vinyl, was beachten?

Beitrag von Peter Ostry » 31 Dez 2016 - 21:00

Es heißt Vynil?
Wer, das Alien?
Fangt es!

Ach nein, nur eine schwarze Platte. Die heißt Vinyl mit dem mittleren Namen. Der Vorname ist Poly, der Nachname Chlorid. PVC.

Guten Rutsch!
"Schatz, kommst du bald ins Bett?" —
"Ich kann nicht, im Internet hat jemand unrecht."
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Re: Mastering für Vinyl, was beachten?

Beitrag von Rolle » 01 Jan 2017 - 16:56

ich halte mich da ganz an meine Informationen aus dem Internet.

https://www.youtube.com/watch?v=rtKtJ3chyCM

:)
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Re: Mastering für Vinyl, was beachten?

Beitrag von sonor » 01 Jan 2017 - 17:32

Da ist aber nur die Schreibweise richtig, nicht die Aussage!!!!
Vinyl =https://de.wikipedia.org/wiki/Vinyl
Die CD ist aber aus Polycarbonat..

@ Peter in wie fern sind Poly Chlorid und Poly Dor verwandt?
Hier steht nix mehr......
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Re: Mastering für Vinyl, was beachten?

Beitrag von Rolle » 01 Jan 2017 - 17:57

also ich weiß ja nicht...

dann behauptest du also, dass das da auch falsch ist?

https://www.youtube.com/watch?v=lH1caqoAGe0

doppelte Beweisführung: https://www.youtube.com/watch?v=KGAZdx81EjY

(hallo (hallo
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Re: Mastering für Vinyl, was beachten?

Beitrag von muki » 01 Jan 2017 - 19:40

na, ihr seid mir ja vielleicht Heiners

das faengt ja schon gut an, das neue jahr
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Re: Mastering für Vinyl, was beachten?

Beitrag von Peter Ostry » 01 Jan 2017 - 20:36

sonor hat geschrieben:@ Peter in wie fern sind Poly Chlorid und Poly Dor verwandt?
Die haben nur denselben Vornamen. Wie Franz Branntwein und Franz Ose.
"Schatz, kommst du bald ins Bett?" —
"Ich kann nicht, im Internet hat jemand unrecht."
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Re: Mastering für Vinyl, was beachten?

Beitrag von Stephan S » 01 Jan 2017 - 20:59

Der eine ist ja bekannter Logicuser
‹(•¿•)›
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