Probeaumheizung

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hugoderwolf
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Probeaumheizung

Beitrag von hugoderwolf » 13 Okt 2005 - 17:52

Der Winter steht vor der Tür (ein Hohn bei 21 Grad und blauem Himmel!) und es wird kalt in unserem Proberaum, der noch ohne Heizmöglichkeit ist. Was würdet ihr reintun und was kostet es?

Ein Gasheizer wäre sicher kacke, da der schlaue Chemiker weiß, dass bei der Verbrennung von Propanbutankram Wasser entsteht, also herbe Luftfeuchtigkeit, was einige Instrumente sicher nicht prickelnd finden.

Bleibt nur so ein Elektroheizer. Kennt sich da jemand mit aus, was die so an Strom ziehen und wie gut die heizen? Nützt ja nichts wenn es erst gegen ende der Probe muckelig wird. Wäre es sinnvoll, so ein Ding auf kleiner Flamme durchgehend heizen zu lassen um die Trommeln zu schonen?

Vielleicht hat ja jemand schonmal vor so einem Problem gestanden und es optimal gelöst? Wäre supi. Der Raum befindet sich in einem alten Industriegebäude und hat ein recht großes Fenster, einfachverglast. :(
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bmc desgin
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Beitrag von bmc desgin » 13 Okt 2005 - 18:15

würde da zwei sachen empfehlen, wenn ich darf...

als erstes würde ich einen heizradiator nehmen (son großen, der aussieht wie ne heizung - also mit rillen)... die gibts in unterschiedlichen größen von 1000-3000watt.
allerding braucht der ne weile bis er warm wird...

und hier kommt dann teil zwei ins spiel:
hier würde ich einen kleinen heizer nehmen (son viereckiger würfel mit nem propeller drin)... die erzeugen sehr schnell wärme und verbraucht ca. 500watt.


als tipp:
mit dem kleinen vorheizen, damits schnell warm wird - den großen zusätzlich anmachen, damits dann auch warm bleibt...
nach ende der probe alle beide auf kleiner stuffe (frostwächter-stufe) weiter laufen lassen, dann is es am nächsten tag auch noch warm...



cheers
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Beitrag von jammedia » 13 Okt 2005 - 18:15

mit Stromradiatoren habe ich eigentlich ganz gute Erfahrungen bzgl. konstanter Temperatur im Proberaum gesammelt (Thermostat immer auf "kleiner" Stufe den Winter durchlaufen lassen)
Die genauen Kosten weiß ich nicht mehr. Lagen aber natürlich überden einer "normalen" Heizungsanlage, aber was tut man nicht alles für das liebgewonnene Equipment ;-)
Aber das läßt sich ja ausrechnen oder zumindest überschlagen ...
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jean
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Re: Probeaumheizung

Beitrag von jean » 13 Okt 2005 - 18:19

hugoderwolf hat geschrieben:. Der Raum befindet sich in einem alten Industriegebäude und hat ein recht großes Fenster, einfachverglast. :(
au backe!
ich hatte noch nie ne heizung im proberaum! in der regl habe ich die wände isoliert gehabt teppich am boden und der rest machten die geräte!
jedoch einfachverglastefront 8O
heizen tun die elkrtodinger ziemlich gut leider haben die auch einen sehr grossen verbrauch an strom!
ich würds jedoch mit elktro heizlüfter machen!
http://www.haushaltscout.de/index.html? ... ewerbe.htm
diese kann mn in der regl mit einer zeitschaltuhr programmieren !
4-5 stunden vor der porbe einstellen und dann warm proben!
jedoch die up und downs der temparatur auch nicht das wahre ist für die instrumente (zumindest diese aus holz!) am einfachste wäre halt ein konstante raumtemperatur zu bekommen! frag mal ein heizungmensch der die räume mal anschaut! dieser hatt in der regl gute tips!
gruss

edit zu langsam :?
Zuletzt geändert von jean am 13 Okt 2005 - 18:20, insgesamt 1-mal geändert.
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hugoderwolf
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Beitrag von hugoderwolf » 13 Okt 2005 - 18:19

Ja, sowas dachte ich mir. Wäre muss ich mal den Verbrauch solcher Dinger hochrechnen und dann mal Schauen wie das mit den Kilowattstunden aussieht. Wir sind ja nu ausnahmslos arm. ;)
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metalfish
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Beitrag von metalfish » 14 Okt 2005 - 12:59

Als nicht-zentralheizungsbesitzer ein paar worte dazu:

Heizlüfter only bringen in dem Fall wenig bis nichts. Die machen kurz warm, aufgrund der Einfachglasfenster ist aber ruckzuck wieder kalt. Heisst ihr werdet dauernd entweder laufen lassen (Stromfresser und nervig weil heisser Luftstrom und Geräusch... davon abgesehend as die nicht lange halten dann)

Ölradiatoren sind da vemutlich am günstigsten (nicht von der Anschaffung, aber von dem Unterhalt). Die verbrauchen im Dauerbetrieb auch gut Strom, aber es ist annehmbar. damit kannst du frost verhindern wenn ihr nicht da seid.. due brauchen ein bissl bis aufgeheizt ist, aber in der Regel ist das die Beste Lösung. wenns nicht reicht oder zu langsam ist: Heizlüfter zum schnellen Aufheizen wie schon erwähnt wurde.
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Man kann einen Barbier als einen definieren, der all jene und nur jene rasiert, die sich nicht selbst rasieren.
Die Frage ist: Rasiert der Barbier sich selbst?
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bmc desgin
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Beitrag von bmc desgin » 14 Okt 2005 - 17:15

metalfish hat geschrieben:Ölradiatoren sind da vemutlich am günstigsten (nicht von der Anschaffung, aber von dem Unterhalt)
die meinte ich, die wie ne heizung aussehen - so auf rollen zum hin und her schieben...




cheers
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Beitrag von mo » 14 Okt 2005 - 17:27

Röhrenverstärker benutzen....
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Beitrag von eiermann » 14 Okt 2005 - 17:59

auf gar keinen fall diese gasöfen, die haben bei uns einige keyboards geschrottet. nimm so ne heizung auf rädern mit netzstecker und zeitschalter. dann kannst du dir auch den heizbläser ersparen. allerdings kann schon kurz mal ein kurzer lichtflackereffekt auftreten, wenn die heizung einschaltet. bei aufnahmen würd ich das ding eher ausschalten.

grüsse eiermann
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Beitrag von hugoderwolf » 14 Okt 2005 - 18:00

bmc desgin hat geschrieben:
metalfish hat geschrieben:Ölradiatoren sind da vemutlich am günstigsten (nicht von der Anschaffung, aber von dem Unterhalt)
die meinte ich, die wie ne heizung aussehen - so auf rollen zum hin und her schieben...
Hmm, ich dachte das wären so Elektrodinger, scheinbar gibt es da mehr unterschiedliche Modelle als ich dachte. 8O
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bmc desgin
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Beitrag von bmc desgin » 14 Okt 2005 - 18:13

hugoderwolf hat geschrieben:Hmm, ich dachte das wären so Elektrodinger, scheinbar gibt es da mehr unterschiedliche Modelle als ich dachte. 8O
das sind die auch - allerdings wird hier die elektro energie zum aufheizen des öls in dem heizkörper benutzt...
deswegen heißen die auch ölradiator...

das hat den vorteil, dass nur dann strom gezogen wird, wenn das öl unter eine bestimmte temperatur fällt (diese kannst du einstellen...) - wenn strom gezogen wird, wird allerdings richtig strom gezogen 1500-3000 wat je nach modell...

außerdem benötigen solche geräte etwas anlaufzeit (bis sie warm sind) - deshalb auch noch einen heizlüfter (der würfel)...


kein gas keine abgase etc...
wärme pur...


mit den kosten weiß ich leider nicht, hatte sowas mal vor etlliche jahren und das ging damals vom preis her - sind ja maximal nur 3monate, wo das ding auf maximum läuft...




cheers
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Beitrag von Gast » 19 Okt 2005 - 12:03

ich heize mit wärmewellen(elektro) und propangas.
ist kosten<->nutzen mäßig das beste und immer schööön warm.

eiermann hat geschrieben:auf gar keinen fall diese gasöfen, die haben bei uns einige keyboards geschrottet.
wie meinst du dass?
bei mir im studio sind zwar auch schon mal weinflaschen
geflogen-- aber an dem gasofen hat sich noch niemand vergriffen.
aber im ernst sind die abgase für e-bauteile schädlich?
chris
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urban kit
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Beitrag von urban kit » 19 Okt 2005 - 12:06

shice, war garnicht eingelogt.
°°°___°°°
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Beitrag von eiermann » 19 Okt 2005 - 12:26

Anonymous hat geschrieben:wie meinst du dass?
bei mir im studio sind zwar auch schon mal weinflaschen
geflogen-- aber an dem gasofen hat sich noch niemand vergriffen.
aber im ernst sind die abgase für e-bauteile schädlich?
chris
ich meine diese gasöfen, die es auch in jedem baumarkt gibt. sind meisten auf rollen und vorne sieht man eine kleine flamme brennen (hinter dem gitter). es gibt noch brenner die aussehen wie so kleine schneekanonen, ebenfalls gespeist von einer gasflasche, die sind noch schlimmer.
also, bei der verbrennung von dem gas entsteht halt wasser/feuchtigkeit keine ahnung – auf alle fälle bringts die elektrischen geräte zum oxidieren...(sorry, kanns nicht genau erklären, war schon immer grottenschlecht in chemie und physik :oops: :lol: )

gruss eiermann
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PacoCasanovas

Beitrag von PacoCasanovas » 23 Okt 2005 - 10:05

mo hat geschrieben:Röhrenverstärker benutzen....
Genau.....am besten eignen sich Class A Amps....oder so dicke schwere Bassmonster wie Mesa Boogie's Bass 400+ (12x 5881 Endröhren) oder Ampeg's Röhrenwälder....die klingen dann auch noch unglaublich fett!

Ach ja......diese Geräte eigenen sich auch besonders gut um richtig zu heizen:

http://www.lake.com.au/

:mrgreen:
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