Jemals selbst gesamplet?

Die gute alte Hardware! Audio Interfaces, Synthesizer, usw.

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bollich
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Jemals selbst gesamplet?

Beitrag von bollich »

Mal ganz ehrlich - habt ihr jemals selbst Sample-Sounds an Hardwaresamplern erstellt?

Wenn ich daran denke wievie Akais und Emus in Heimstudios stehen, frag' ich mich ja doch, ob die nicht nur als Diskwechsler für gekaufte Sounds gedient haben. Ich komme drauf, weil ich mir heute abend mal die 160 Seiten Manual zum S-330 durchgelesen habe, der wird nämlich die Tage bei mir eintreffen. Bisher habe ich nur (häufig) mit einem Casio SK-1 hantiert. Der konnte nix, was ja geradezu zum Samplen animiert. ;o)
Zwischendurch hatte ich mal einen DSS-1, der aber (für mich) unbedienbar war. Mini-LCD und laute Tastatur fand' ich unbenutzbar.
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SFriedrich
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Re: Jemals selbst gesamplet?

Beitrag von SFriedrich »

ja, zuhauf.
insbesondere mit dem Emu e-64...
da hab ich (siehe omnisphere thread) im Jahre 1995 einmal ein Projekt nur mit Sounds erstellt, die ich in meiner Wohnung aufgenommen hatte.
War echt geil, und eigentlich würd ich die Sounds wieder gerne mal benutzen...
Aus dem Rohr meines Staubsaugers machte ich ein wunderschönes Glockenspiel;
aus dem Mülleimer Drums und eine leere überblasene Flasche wurde zur Ethno-Flöte.
Den Heizkörperklang (hab dagegengeschlagen) mutierte ich in einen seltsam schönen Pad-Sound; die emu Filter gaben da einiges her...
Später baute ich dann aus einem Gong ein herrliches Vibraphon.
Schön war die Zeit und sie ist vorbei.
Mittlerweile mach ich kaum was aktiv.
Ok, da war noch der Sound, bei dem ich im Absynth mittels additiver Synthese nur bestimmte obertöne einsetzte.
Der wurde wellenform im exs24, wo ich ihn in einem (selbstgebauten) Stimmungssystem verwendete, welches eben die Obertöne aufgriff, die im Sample waren.
Es ergab dies ein Akkordeon der Trostlosigkeit.
Es klang trostlos und spendete Trost.
Nichtsdestotrost blieb's trostdem eine späte Ausnahme.

Jetzt benutze ich nur noch gute Samples, die gut sind, was gut ist, weswegen ich sie gut finde, welches ursächlich in ihrem Gut-Sein begründet ist.
Alles wird gut, pflegt man zu Leuten zu sagen, denen man sich nicht ins Gesicht zu sagen traut, daß gar nichts gut wird da die guten Zeiten vorbei sind, worin subjektiv für die Betreffenden nichts gutes zu entdecken ist, weswegen man sich zu dieser Aussage, alles würde gut werden, durchringt, sich diese - sich selber beschämende - Notlüge am Gewissen vorbei lügt, weil man in seiner Gewissenhaftigkeit die Lüge für das bequemere Medium hält, die Wahrheit ausszusprechen, bedenkend, daß diese an und für sich ebenso hohle wie unwahre Phrase ohnehin als hohl und unwahr, aber hohl und unwahr nicht bar einer wahren Emphase dem Adressaten des Ausspruchs gegenüber ankommt, d.h. ausdrücken wird, daß man eine Lüge nur deswegen erlogen hat, weil man hofft, mit dieser Lüge dem Adressaten gegenüber ebenso seine Sympathie wie auch - und dies ungleich stärker - seine -tatsächliche - Hoffnung auszudrücken wünscht, wonach man tatsächlich wünscht, daß diesem Adressaten tatsächlich ein - wenn auch nicht zu erwartendes - Glück zuteil werde.
Man hofft, in dem man lügt, mitzuteilen, daß man hofft, daß man nicht gelogen haben wird.
Es ist Sympathiebekundung in Form einer bewußten Lüge von der man hofft, sie würde - durch eine exemplarische Deus-ex-machina-Situation zur unbewußten Wahrheit werden, man hofft, daß man - als falscher Prophet durch eine glückliche Fügung dessen, was man selbst nicht beeinflussen kann, weil dieser Einfluß stärker ist als man selbst, unter dessen Einfluß man als unter Einfluß von höherem Stehender steht - so unverhofft hoffend zu einem partiell wahrhaftigen Propheten von Wahrheit werden würden wird und werden würde und somit die Situation einträte, die man sich erhofft, an die man aber zu glauben sich nicht traut, weil man sich nur das zutraut, woran man glaubt, wodurch Glaube zu dem werdend wird, wozu man ihn eigentlich braucht; zum Hoffnungsausdruck dessen, daß stärkere Kräfte dort helfend eingreifen, wo man selber nicht mehr helfen kann, nicht mehr zu helfen können glaubt, wo das Glauben der letztendlich letztendliche Strohhalm bleibt - aus der eigenen Perspektive - die dadurch wahr ist, daß sie letzten Endes wahr ist und die letzten Endes deswegen nicht aussichtslos ist, weil es letzten Endes möglicherweise doch noch einen - wenn auch nicht in der eigenen Macht stehenden - Ausweg geben mögen mag.

Wenn man, nicht mehr hoffend hoffen können zu hoffen hofft, mag es Hoffnung geben, aber möglicherweise nur, wenn man hofft.

Denn wo ein hoffen zu können hoffen zu Könnender hofft, daß er hoffen kann, hoffen zu mögen, daß ihm geholfen werden kann, da mag Hoffnung auf Hilfe bestehen, Hilfe soweit erhoffen zu können zu können als daß die Hoffnung sich in der Hoffnung manifestieren könne, daß die Hoffnung einem Magneten gleich durch diese Hoffnung Hilfe anziehen zu können erhoffen können u. dadurch Hilfe herbeihoffen könne.
Wer hoffen kann, dem mag geholfen werden; wer sich selber helfen kann, der mag begründeterweise hoffen können, Hoffnung auf Hilfe erhoffen zu können.
"Man muß sehr viel von einer Sache verstehen, um begreifen zu können, daß man von dieser Sache eigentlich doch kaum was versteht."
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Re: Jemals selbst gesamplet?

Beitrag von Axel »

mit verlaub, sie haben eine meise!

handkuss für die frau gemahl und einen feschen gruß an den gatten.
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MFPhouse
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Re: Jemals selbst gesamplet?

Beitrag von MFPhouse »

bollich hat geschrieben:Mal ganz ehrlich - habt ihr jemals selbst Sample-Sounds an Hardwaresamplern erstellt?
Massig ! Und immer noch und immer wieder.
Ich hab meine Sachen von vor zig Jahren noch . Und es ist immer wieder eine Überraschung wenn man mal seine alten Sample Session von früher durch hört.
Vor allen Dingen fällt mir auf wie inspirierend die sind.
Ich bin ja selber Emu Fan .
Hab zu dem Zweck auch mal eine extra EMU-Sampler Seite ins Leben gerufen ...leider kaum noch Zeit die uptodate zuhalten.
Zuletzt geändert von MFPhouse am 04 Dez 2008 - 14:38, insgesamt 1-mal geändert.
Oh Weh oh Weh oh Weh tonklangdichtungen.de
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Stephan S
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Re: Jemals selbst gesamplet?

Beitrag von Stephan S »

Musiker XYZ einen bestimmten Sound wohl hinbekommen hat
Ach - dem hätt ichs am allerwenigsten zugetraut...
/frötzel off

Ich tu auch gerne samplen - hab es auch gerne mit dem Emu gemacht und nehm nun gerne mal den Keymap zur Verwurstung.
Zu Sigis Klangbeispielen, die wohl jeder Selbstsamplerer nach dem ersten exessiven Runterstimmen von Furzen, Schreien und Rülpsern mehr oder weniger durch hat, möchte ich folgende ergänzen:

- Wasser(lassen)
- Klangschalen
- Stimmen
- Hallfahnen
- monophone Analogsynthies ozillatorweise
- gestrichene E- Gitarren, Bässe, Becken
- sehr geil: Schritte auf Schnee

Überhaupt fängt der Spaß ja mit dem Einzug der Fieldrecorder in die Konsumapotheken noch einmal von vorne an. Was haben wir damals immer auf den geliehenen superteuren Dat Walkman aufpassen müssen...

Auch ist es für den Einsteiger zunächst ab und zu zuträglich, einfach mal die Mappings zu verändern bzw. komplett abzuschaffen und sich der resultierenden Artefakte zu erfreuen.
Übrigens gibt es ein Gerät dessen Editbereich noch seltener aufgesucht wurde als der in Sammlern:
Der gute alte DX7.
Yamaha hat damals eine Erhebung bei Servicewerkstätten gemacht und festgestellt dass in über 90% der eingelieferten Geräte noch keine Sounds geschaffen oder verändert wurden.
Total bescheuert weil hier ein Riesenpotenzial an dynamischem Gebritzel verborgen lag.
‹(•¿•)›
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SFriedrich
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Re: Jemals selbst gesamplet?

Beitrag von SFriedrich »

Stephan S hat geschrieben: Zu Sigis Klangbeispielen, die wohl jeder Selbstsamplerer nach dem ersten exessiven Runterstimmen von Furzen, Schreien und Rülpsern mehr oder weniger durch hat, möchte ich folgende ergänzen:

- Wasser(lassen)
- Klangschalen
- Stimmen
- Hallfahnen
ja, ich hielt das ganze auch primär deswegen für erwähnenswert, weil das, was wohl jeder Selbstsamplerer nach dem ersten exessiven Runterstimmen von Furzen, Schreien und Rülpsern mehr oder weniger durch hat, im Jahre 2008 von Spectrasonics vollmundig unter dem Begriff "psychoacoustic samples" als vermeintliche Innovation zur großen Begeisterung der begeisterungsfähigen Kunden auf den Markt gebracht hat.
Insofern würde es mich nicht wundern, wenn der Omnisphere 2 als neue Innovation dann mit "real organisc samples" aufwarten wird, in dem tiefgepitchte Fürze, Schreie, mittels Granularsynthese verfremdetes Rülpsen sowie das Geräusch eines Schniedels beim Wasserlassen benutzt werden.
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reiztrigger
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Re: Jemals selbst gesamplet?

Beitrag von reiztrigger »

Mal ganz ehrlich - habt ihr jemals selbst Sample-Sounds an Hardwaresamplern erstellt?
massenweise.
diese CD z.b. bestand wohl zu ca. 70 prozent aus (selber erstellten) akai-samples:
http://www.discogs.com/release/822557
eine düster-bunte mischung aus geklautem und selber aufgenommenen.
mit "klauen" hab ich inzwischen ganz aufgehört. auch selber aufgenommenes ist etwas in den hintergrund getreten, was ich (auch allgemein) eher bedaure. wie stephan richtig schrieb, "kommt das" aber dank der praktischen fieldrecorder inzwischen wieder mehr zum zug.
gut so.
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Stephan S
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Re: Jemals selbst gesamplet?

Beitrag von Stephan S »

im Jahre 2008 von Spectrasonics vollmundig unter dem Begriff "psychoacoustic samples" als vermeintliche Innovation zur großen Begeisterung der begeisterungsfähigen Kunden auf den Markt gebracht hat.
Nee echt?
Mann wär ich reich wenn ich nur bekloppt genug wäre...
‹(•¿•)›
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SFriedrich
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Re: Jemals selbst gesamplet?

Beitrag von SFriedrich »

guckstu hier!
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diggy
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Re: Jemals selbst gesamplet?

Beitrag von diggy »

Ich hatte und habe immer noch den EMU ESI-32. Das Ding kostete mit aufrüsten von Software, SCSI Anschluss und genügend RAM um die 4500.- CHF.

Jetzt benutze ich nur noch den ESX 24 obwohl ich damals noch etwa 500.- hingelegt habe als die Dinger noch einzeln zu kaufen waren.

Beispiele von Aufnahmen mit viel Rauschen:

- Schublade auf und zu
- Tür das selbe
- Umrühren
- Strasse
- Spühlung

etc.

Gruss Diggy
http://www.diggy.ch
g5 2x2.7ghz, 6.256gb ram, logic 8, osx 10.4, makie control, pt 7.4, pro tool hd3, 192 i/o, sony oxford tdm, avalon vt 737 sp, sony c-800g
macbook i7, 8gb ram, logic 10.0.7, osx 10.8, pt 9, motu traveler, NI Maschine
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Re: Jemals selbst gesamplet?

Beitrag von fgc »

Von 1999 - 2002 habe ich einen Yamaha SU-10 als Drumsampler zusammen mit einem JV1010 von Roland als Soundmodul und einem Powerbook 145b (6MB Ram / 20MB HD) und Logic 1.6 benutzt.....ich war happy 8)

Die Drumsounds habe ich von Schlagzeug-Heft Test CDs wo zb. Snares getestet wurden zusammen geklaut. Da der SU10 nur gerade ca. 23 Sekunden bnei 44.1kHz aufnehmen konnte, hatte ich nur die Snares aufgenommen, aber dann für jede Taste eine andere Dynamik-Einheit....mit meiner Tastaturtechnik konnte ich somit täuschend echte Wirbel und Snare-Rolls spielen.....irgendwo müsste ich noch alte Aufnahmen davon haben....lustiges Zeugs! :lol:
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Saxer
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Re: Jemals selbst gesamplet?

Beitrag von Saxer »

ich habe auch mit dem S1000/S1100 viel gesampelt, bin aber heilfroh, dass die hardwarezeit mit den minidisplays vorbei ist! auch wenn der exs so fuzzelig klein auf dem bildschirm ist, geht er mir doch wesentlich besser von der hand als die kleinen displays, für die man immer krumm vorm rack stehen musste.
ich habe gerade vor ein paar tagen für ein projekt meine körpereigenen, psychoakustischen mouthpercussions aufgenommen, ebenso wie neulich sehr schöne stereo-pads aus gestackten weingläsern mit glaskanten-fingerfahrt.
was auch gut kam: resampelte klavier-hallfahnen aus dem eventide! die habe ich komprimiert und geloopt, so kann ich die hall-länge jetzt schnell per hüllkurven-decay am sampler einstellen. der vorteil ist, dass ich lange, riesige räume benutzen kann und bei harmoniewechseln macht der hall die wechsel einfach mit uns matscht nicht alles zu.
außerdem habe ich mir aus den orchester-libraries sachen resampelt wie zB crescendi vom gesamten orchester, tiefgegrummel von bässen/pauken/brass zusammen oder hohe tremolo-strings mit harfe+triangel-glitter. das sind so kombinationen, die ich immer wieder brauche, und die habe ich jetzt mit 3 exs komplett abgedeckt.
ach ja, aus tritten gegen das klavier, bassdrums, zuggeräuschen und hardware-hall habe ich mir eine reihe kinoartige trailer-rumms-geräusche gemacht. die kann ich auch immer brauchen.
aber ich bin froh, dass ich so was nicht am hardware-sampler machen muss!
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SFriedrich
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Re: Jemals selbst gesamplet?

Beitrag von SFriedrich »

Saxer hat geschrieben: ich habe gerade vor ein paar tagen für ein projekt meine körpereigenen, psychoakustischen mouthpercussions aufgenommen, ebenso wie neulich sehr schöne stereo-pads aus gestackten weingläsern mit glaskanten-fingerfahrt.
Vielleicht solltest du dich noch erkundigen, ob der Begriff "psychoakustisch" inzwischen nicht von Spectrasonics geschützt ist. :wink:
Und die Weingläser: das klingt sicher tierisch geil...

Grüße:
Sigi
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Re: Jemals selbst gesamplet?

Beitrag von intercorni »

Ich hatte/habe einen Casio FZ1 mit sagenhaften 2MB RAM und habe damals sehr oft den Minimoog gesampelt und die puren Wellenformen durch das Filter des Casio gejagt.
Mittels Anschlagdynamik ließ sich das Filter wunderbar modulieren.
Damit habe ich dann ganze Songs gemacht, der Casio war 8-fach multitimbral.
Gruss,

Cornel
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hugoderwolf
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Re: Jemals selbst gesamplet?

Beitrag von hugoderwolf »

Das erste Stück richtiges Studioequipment war bei mir ein S2000. Auf Grund der Fuckeligkeit mit dem kleinen Display usw. war das Ding aber auch hauptsächlich Presetschleuder. Bin auch sehr samplefaul und mache auch heute mit dem EXS24 nicht besonders viel. Aber selbst ich hab schon ab und an Dinge gesamplet. ;)

Bspw. Händeklatschen aufgenommen und ein schönes Flamenco-Samplekit gemacht, Gitarren zerhacken, Scratch-Emulation mittels EXS24 und Pitchwheel usw. :D
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