Erfahrung mit Soundcraft Ui24R?

Die gute alte Hardware! Audio Interfaces, Synthesizer, usw.

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Peter Ostry
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Erfahrung mit Soundcraft Ui24R?

Beitrag von Peter Ostry » 24 Jul 2019 - 21:32

Besitzt hier jemand einen Soundcraft Ui24R oder hat mit einem in freier Wildbahn gearbeitet? So einer wäre ideal für mein Setup. Ich brauche viele Eingänge mit gespeichertem Gain/EQ/Comp und die wenn geht als verschiedene Presets aufzurufen.

Wo steht denn der Ui24R im klanglichen Vergleich mit meinem alten Fireface 800?
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MikeSilence
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Re: Erfahrung mit Soundcraft Ui24R?

Beitrag von MikeSilence » 14 Sep 2019 - 8:37

Wieviel Eingänge brauchst Du denn?? Evtl ist ja auch ein X32 Rack für Dich interessant oder ein XR18. Ich persönlich mag das UI24 nicht...
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Stephan S
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Re: Erfahrung mit Soundcraft Ui24R?

Beitrag von Stephan S » 14 Sep 2019 - 11:20

Ich kenne die VI und SI Mixer aus freier Wildbahn und finde die in ihrer jeweiligen Klasse (neben A&H) am besten.
Zum X32 mach ich gleich mal einen Thread auf, da ich gestern mal an einem M32 gearbeitet habe und mich nun etwas wundere...
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Peter Ostry
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Re: Erfahrung mit Soundcraft Ui24R?

Beitrag von Peter Ostry » 14 Sep 2019 - 17:52

MikeSilence hat geschrieben:
14 Sep 2019 - 8:37
Wieviel Eingänge brauchst Du denn?? Evtl ist ja auch ein X32 Rack für Dich interessant oder ein XR18. Ich persönlich mag das UI24 nicht...
Was gefällt dir nicht am Ui24R?



Die Diskussion hatten wir vor 2 Jahren schon :P Damals hatte ich das Ui24R bestellt, dann auf XR18 umbestellt, war anfangs begeistert, dann klanglich enttäuscht und habs zurückgeschickt. Passt nicht zu meinen Signalen.

Mit 16 Kanälen würde ich auskommen, mehr ist besser. Für Preamp Gain und EQ müssen mehrere Presets speicherbar sein. Am liebsten wäre mir ein A&H Q-Pac, das hatte ich schon mal wegen der MIDI-Implementierung zurückgegeben, was jetzt nicht mehr relevant ist. Aber es ist mir aktuell zu teuer und für die Version ohne Display bräuchte ich, glaube ich, ein iPad.

Das Soundcraft Ui24R ist halt recht günstig und bekommt fast nur gute Kritiken.
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Re: Erfahrung mit Soundcraft Ui24R?

Beitrag von Mahonie81 » 17 Sep 2019 - 10:44

Also ich habe ein bisschen Erfahrung mit dem Pult. Ich finde dass es wirklich gut klingt, vor allem die Hall Effekte klingen besser als beim X32. Ich habe es immer übers iPad bedient, was ich als Kompromiss empfinde. Für mich ist diese Fingerfummelei nix. Ganz toll ist es, wenn das Pult mal die Verbindung verliert und sich irgendwo eine Rückkopplung aufbaut, herrlich, Adrenalin pur.
Bei all den Beiträgen die ich von dir hier bisher gelesen habe, machst du auf mich immer den Eindruck, dass du ein ziemlicher Sound-Tüftler bist, mit dem Hang zur Perfektion, in meinen Augen vielleicht sogar ein klein wenig zur Übertreibung neigst. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du auf einem solchen "billig" Pult all die präzisen EQ und Kompressoreinstellungen vornehmen kannst, von denen du sonst so geschrieben hast. Für sowas bleibt vermutlich ein Computer mit Interface die bessere Wahl.

Was willst du genau mit den Presets anstellen? Einstellungen für verschiedene Locations oder für verschiedene Songs? Davon habe ich auch mal geträumt, hab die Idee aber irgendwann über Bord geworfen. Mein Grundpreset funktioniert zwar wunderbar und der Soundcheck geht dadurch sehr zügig vonstatten, aber ich muss trotzdem jedesmal einiges Anpassen. Das würde bedeuten ich müsste dann auch alle anderen Presets an die neue Location anpassen. Das bezahlt ja keiner und da hat auch die Band keine Lust drauf.
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Peter Ostry
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Re: Erfahrung mit Soundcraft Ui24R?

Beitrag von Peter Ostry » 17 Sep 2019 - 16:20

Es geht mir nicht so sehr um Live Auftritte, sondern eher um Studioanwendung. Signale einzeln und in Gruppen, Gain, Routing und EQ+Comp speicherbar. Unter anderem besondere Signale (hexaphonische magnetische und Piezo Pickups auf Gitarren), bei denen es mit dem Klang von Preamps, EQ und Comp nicht so einfach ist. Zum Aufnehmen habe ich derzeit nur ein Fireface 800, die Multi-Kanal-Instrumente laufen über ADAT (ADA8500). Mindestens 16 Preamp-Kanäle, speicherbare Presets und Multitrack Recording in die DAW sind das Ziel. Und leider auch ein möglichst günstiger Preis.
  1. Meine derzeitige Lösung ist umständlich und fehleranfällig
    (viel Umstecken und Kombination Hardware+Software).
  2. Ein analoger Mixer mit direct-outs und ein Ferrofish sind keine Lösung.
  3. Behringer XR18 probiert, der Klang passte nicht und die Verbindung brach oft ab.
  4. Da sind wir jetzt —> Ui24R. Von Soundcraft als Recording Interface gehandelt,
    aber vielleicht doch nur ein Live Mixer? Kostet € 700.
  5. A&H Qu-PAC würde passen, das kenne ich. Liegt mit € 1.300 bereits über dem derzeitigen Budget.
  6. Wenn das Qu-Pac ins Spiel kommt, erhebt sich die Frage, ob ich für € 300 mehr gleich ein A&H Qu-16 Chrome nehmen sollte. Falls das wirklich auch als DAW Mixer funktioniert, hätte ich ein gutes Interface mit Presets und einen Mixer mit Fadern in einem. Kann das sein, für den Preis?
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Re: Erfahrung mit Soundcraft Ui24R?

Beitrag von Stephan S » 17 Sep 2019 - 19:00

Und nochmal: MH Early Adopter Programm! Mit der richtigen Edge Card hast du bis zu 32 Inputs- innerhalb eines machbaren Budgeds und mit der Option vieles andere zu verkaufen. Irgendwann hast du es sowieso, fasst dir an den Kopf und fragst dich, warum nicht schon seit 10 Jahren...
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Re: Erfahrung mit Soundcraft Ui24R?

Beitrag von Peter Ostry » 17 Sep 2019 - 20:33

Wie kommst du denn auf diese Idee, noch nie davon gehört (troll)

Das MH 2882 3d lese ich mit € 1.600 und verstehe ich richtig, dass 3D schon dabei ist, also diese Routing/Plugin-Spielwiese, die du mir einmal gezeigt hast? Oder brauche ich dafür noch etwas?

Bezüglich Eingänge: Ich sehe keine Karte für das 2882, die mir mehr Eingänge verschafft. "Third party" steht da, ich schließe daraus, dass ich zu einer Karte von jemand anders eine Reihe Preamps kaufen müsste, die dann über AES oder ADAT reinspielen. Ok, dann brauch ich keine Karte und hänge an den vorhandenen ADAT Port meinen ADA8500, denn für die hexaphonischen Gitarrensignale ist der gut. Müsste dessen Gain halt weiter separat steuern.

Damit wäre das MH 2882 mit € 1.600 am selben Preis wie das A&H Qu-16 Chrome. Wenns wirklich dazu kommt, dass ich dieses Geld ausgebe, ist das 2882 3d eine Alternative, denn der eierlegenden Wollmilchsau A&H Chrome-16 traue ich irgendwie nicht so ganz.



Andererseits, wenn das Ui24R den glockenklaren Klang hätte, den ihm einige User zuschreiben, wäre ich schon mit € 700 dort, wo ich hin will. Vielleicht lass ich mir besser eines schicken. Wenns nicht geht, frage ich hier nie wieder, sondern kümmere mich um ein 2882 3d, versprochen :P

(Muss auch bedenken, dass das 15 Jahre alte Fireface nicht ewig leben wird. Die neue Lösung sollte dessen eventuellen Tod ausgleichen.)
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Re: Erfahrung mit Soundcraft Ui24R?

Beitrag von Stephan S » 17 Sep 2019 - 21:10

Auf der US Preisliste kostet das 2882 1295$ und das ULN 2 995$ - deswegen gehe ich davon aus dass die deutsche Preisliste nur die Early Access Preise abbildet, nicht aber die Early Adopter. Ruf' am besten bei Stefan an.

Der Klang des Qu16 ist sehr gut, aber das Metric Halo ist im Processing eine völlig andere Liga- beides würde dich wahrscheinlich zufrieden stellen. Trotzdem denke ich wirst du bei keinem Produkt so ankommen wie bei den Building Blocks.

Bild

Lies mal hier, falls du dort noch nicht warst, besonders unten über die DSP Engine.


Meine Empfehlung ist übrigens purer Eigennutz. Ich habe das deutliche Gefühl, dass nach 17 Jahren endlich mal jemand angemessene Dinge aus diesem "Environment" rausholt...Bei mir hat's bisher nur zu Weichen und Splittern für die Ahöre gereicht.
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Re: Erfahrung mit Soundcraft Ui24R?

Beitrag von Peter Ostry » 15 Nov 2019 - 9:08

Ich hätte es ja schon gerne, das neue MH 2882, aber es passt nicht ins Budget und bringt nicht, was ich aktuell brauche. Die benötigten zusätzlichen Eingänge müssten wie bei meinem Fireface 800 über ADAT laufen und ich brauche dort Verstärkung. Bei Behringer hat man die unsichere Gain Einstellung, ein Ferrofish würde beachtliche Mehrkosten verursachen. Ok, ich könnte einen ADA 8200 mit Fixwiderständen beim Gain bestücken oder MIDI Steuerung verwenden, aber alles in allem wäre das 2882 nur ein anderes, wahrscheinlich besseres und relativ teures Interface.

Nach den wunschträumenden Höhenflügen habe ich mich auf die Realität besonnen. Wenig Geld, viele Eingänge, vorzugsweise ohne iPad, Integration mit meinem Fireface und Logic.

Behringer XR16 oder wie das heißt habe ich probiert, 16 Eingänge, die EQs waren schlecht. A&H Qu-Pac habe ich probiert, 16 Eingänge, war gut, aber damals wollte ich MIDI Steuerung und die hatte Probleme. Es ist teurer als das Ui24R.

Das Soundcraft Ui24R ist in diesem Forum weitgehend unbekannt, sonst liest man überall nur Gutes. Es ist völlig anders als die kleineren Brüder und hat 20 Eingänge. Seit gestern steht eines hier und nach einigen verwinkelten Routing-Katastrophen habe ich die einfachste Lösung gefunden. Das USB des Ui24 funktioniert auch an meinem alten (mid 2012) MBP. Man muss nichts konfigurieren, die Daten fließen automatisch aus dem Kabel. Man kann auch ein Aggregate Device damit machen und so passt es mir. Ich hole vom Ui24 nur die zusätzlichen Eingänge ins Logic. Für 2 Preamps und 3 Effektgeräte hat mein Fireface genügend I/O. Einmal eingestellt brauche ich an dem Mixer nicht mehr zu drehen und habe alles in Logic versammelt. Wenn Eingangssignale unterschiedlich sind oder z.B. komprimiert werden sollen, muss ich nur gespeicherte Settings aufrufen.

Bild

Ein paar der für mich wichtigsten Punkte:
  • Der Klang ist ordentlich, mit meiner noch suboptimalen Abhöre gibt es keinen Unterschied zum Fireface.
  • EQ und Kompressor sind sehr einfach und verhalten sich unauffällig.
  • Mic- und Line-Eingänge sind außer der Phantomspeisung identisch, was mir entgegenkommt.
  • Ein Piezo Hex Pickup mit 6 unsymmetrischen Kabeln zu einer phantombetriebenen DI-Box und in den Mixer ist bei 30 dB Input Gain noch störungsfrei (<60 dB). Ich brauche nur 6 dB Gain. Hurra.
  • Die Latenz ist erträglich.
  • WiFi verwende ich nicht, das Webinterface funktioniert über Ethernet tadellos.
  • Mir egal: Die eingebauten Lexicon Effekte verdienen den Namen nicht.
  • Mir egal: Die Digitech Ampsimulation ist nett, erinnert an einen Amp ;-)
Ich glaube zu wissen, warum das Ui24 so preisgünstig ist. Die scheinen allerlei Features weggelassen zu haben, von denen bei anderen Digitalmixern zu lesen ist. Ich habe alles was ich brauche.

Sieht nicht nach unvorhergesehenen Problemen aus. Wenn das so bleibt, bin ich mit dem Ui24R zufrieden. 700 Euro.
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Re: Erfahrung mit Soundcraft Ui24R?

Beitrag von Stephan S » 15 Nov 2019 - 14:34

...wäre das 2882 nur ein anderes, wahrscheinlich besseres und relativ teures Interface.
Falsch. Es ist ein 128 Kanal Digitalmischpult das alles was deine Hardware macht, besser kann. Außer Anfassen- darum gehts dir wahrscheinlich. Das mit simplem Controller Zugriff hinzubekommen geht hier am besten mit Streamdeck (mein neuer Liebling) und Powermate- wie ich dich einschätze willst du aber Knöbbsche drehen während du guzhengst oder anderswo zupfst- und da gehen mir jetzt leider die Ideen aus (abgesehen davon dass ich mich grad mit dem Thema „virtueller Soundcheck“ näher beschäftigte).
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Re: Erfahrung mit Soundcraft Ui24R?

Beitrag von Peter Ostry » 15 Nov 2019 - 15:19

Das Ui24R hat keine Schieber oder Knöpfe. Es ist anfassungslos. Nur Webinterface.
Was das 2882 betrifft, das ist wohl ein vielkanaliger Tausendsassa, nur fehlen ihm die Eingänge und genau die brauch ich. Eigentlich nur die.

Ich habe 3 Gitarren mit hexaphonischen Pickups (= 18 Kanäle) und einen Yamaha TG77 (2+2+8 Kanäle), ist bis jetzt alles wechselweise über ADAT gelaufen. Klar spiel ich immer nur ein Instrument, aber mal das andere probieren heißt außer Umstecken auch die Eingänge wieder einstellen, Saitengruppen mischen, Panning, EQ, Comp. Das Ui24 nimmt mir einen Großteil davon ab und das Gemurks macht wieder Freude. Wenn man so will, verwende ich es als Stagebox mit speicherbaren Setups.
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Re: Erfahrung mit Soundcraft Ui24R?

Beitrag von Peter Ostry » 23 Feb 2020 - 22:56

Kleines Update:

Nach kurzer Zeit war das Teil kaputt. Zwei Eingänge hatten nur noch default Gain. Die Reparatur war gratis, aber dauerte 4 Wochen.

Ich habe probiert, den Mixer als einziges Interface zu verwenden, aber das Playback klang nicht gut. Weiß nicht warum, habe das nicht weiter verfolgt. Noch ist ja das Fireface da und wenn die Auxe auch so wie der Main Out klingen ist mir das egal, weil die nur für Effekte verwendet werden und dafür reicht die Qualität.

Ich verwende jetzt in Logic generell ein Aggregate Device aus Ui24 und Fireface als Eingang und das Fireface alleine als Ausgang. USB vom Mixer (dry recording) kommt sowieso rüber und 6 Mixer Auxe gehen ans Patchpanel, wo sie nach Bedarf an Hardware übergeben werden. Am Mixer stecken 6 Kanäle Gitarre-RMC-Hex-Pickup, 6 Kanäle Gitarre-Ubertar-Hex-Pickup und 6 Kanäle Yamaha TG77 Synth. Genau was ich brauche und 2 Eingänge sind noch frei.

Soweit bin ich zufrieden und die Fernbedienung via Browser ist für mich ideal. Ich habe eine Art Schaltzentrale in Max, mit der ich Hardware steuern kann. Max hat einen Webbrowser eingebaut, somit habe ich mit einem Klick auch den Mixer am Schirm. Sehr bequem.
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