Plex - Restructuring Synthesizer

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Plex - Restructuring Synthesizer

Beitrag von Tim » 08 Feb 2014 - 23:46

Plex - Restructuring Synthesizer
Der PLEX ist ein Synthesizer, der auf einem absolut neuartigen Syntheseverfahren basiert. Durch dieses Verfahren haben Sie fast unerschöpfliche Möglichkeiten, Klänge zu variieren und Sounds zu kreieren. Programmiert wurde Plex von Wolfgang Palm.

Sie können zum Beispiel den Klang einer Posaune mit dem einer Sitar und der Hüllkurve eines Gongs kombinieren. Ziehen Sie dazu einfach den Basis Part auf die Posaune, den Top Part auf die Sitar und den Filter Part auf den Gong. Klingt nicht nur gut - ist auch ganz einfach. Aber nicht nur die Sounds, die Sie mit dem PLEX entwickeln können, sind revolutionär. Auch die innovative und übersichtliche Bedienoberfläche setzt neue Maßstäbe in punkto Bedienbarkeit und Komfort.

So funktioniert Plex:
Durch ein neuartiges Audioanalyse-Verfahren wird ein Original- Sound in die Komponenten Tiefenspektrum, Höhenspektrum, Filtercharakteristika und Amplituden-Hüllkurven gesplittet. Jede Komponente kann daraufhin beliebig ersetzt und mit den einzelnen Komponenten enthaltenen Informationen sind dabei strikt voneinander abgegrenzt. Die "Base-Komponente" mit dem Tiefenspektrum enthält also weder Informationen der Amplituden-Hüllkurven, noch der Filtercharakteristika. Damit ist es möglich, jede gewünschte Komponente nach Belieben zu ersetzen und trotzdem ein natürlich klingendes Klangresultat zu erhalten.

Die wichtigsten Features:
Neuer Synthese-Ansatz von "PPG-Legende" Wolfgang Palm Unabhängige Manipulation von vier integrierten Klangkomponenten: Oberes und unteres Frequenzspektrum, Filtercharakteristik und Lautstärkeverlauf.
Wechsel zwischen 33 Soundquellen in Echtzeit
97 spezielle voranalysierte Soundquellen: akustische, synthetische und Filtercharakteristika (inklusive 300 Presets) mitgeliefert.
Modulations-Sektion mit Stereo Delay und Flanger Effekten
Alle Parameter über MIDI ansteuerbar
3 ADSRs, , Global Pitch LFO und 3 synchronisierbare LFOs. (Ermöglichen neben Presets wie Sinus, Rechteck, Sägezahn und Zufall auch das Erstellen von eigenen 16-Stufigen Sequenzen)
Bis zu 64 Stimmen

Installation:
Die Installation verläuft denkbar einfach. Getestet habe ich den Plex auf dem Mac mit Logic Audio Platinum 5.3.
Nach dem Einlegen der CD startet man das Installationsprogramm. Sofort wurde mein VST-Plugin Ordner von Logic Audio Platinum 5.3 gefunden und für die Installation angeboten.
Ein klick auf ?OK" und das Programm wird installiert.
Das war auch schon alles, Plex steht nun in Logic Audio zur Verfügung.

Fazit:
Plex ist ein einfach zu bedienes VST-Istrument.
Das Handbuch ist drei sprachig (deutsch / englisch / französisch) und leicht zu verstehen.
Hat man einmal heraus bekommen welches der drei ?Wellenformen" Symbole für welche Wellenform steht, ist das Handbuch überflüssig.
Die Funktionen von Plex erklären sich von selbst.
Die einfache Editiermöglichkeit der Sounds, so wie das übersichtliche Design sind sehr ansprechend.
Der Preis ist vielleicht etwas hoch angesetzt. Über 50 Euro weniger hätte der User sich sicher gefreut.

System Vorraussetzungen:

Mac:
Prozessor: Power Macintosh G4/400 MHz
RAM: 180 MB RAM
Betriebssystem: Mac OS 9.x, Mac OS X v10.2
Hostapplikation: Cubase VST 5.0 (oder höher), Cubase SX/SL, Nuendo oder andere VST 2.0 kompatible Hostapplikation

PC:
Prozessor: Pentium III, Athlon 600 MHz
RAM: 180 MB
Betriebssystem: Windows 2000/XP
Hostapplikation: Cubase VST 5.0 (oder höher), Cubase SX/SL, Nuendo oder andere VST 2.0 kompatible Hostapplikation

Preis:
ca. 249 Euro
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HeiMedia
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